Eine fremde Stadt, ein brüchiger Alltag: Zwischen Ablehnungsbescheiden und Zigarettenkippen stemmt sich eine Frau gegen den Zerfall – und gegen einen Eindringling, der sich in ihre Wohnung frisst und nicht mehr verschwindet. Was als Nebenschauplatz beginnt, kippt in einen erbarmungslosen Belagerungszustand. Mehrandokht Feizi erzählt in „Das Rattenbuch“ von Einsamkeit, Widerstand und der Suche nach Bedeutung.
Was passiert, wenn das Ungewollte ins Leben einbricht? Und welche Form von Hoffnung kann daraus entstehen?
Lesung und Gespräch mit Mehrandokht Feizi. Moderation: Thorsten Krämer.