„Mit meinen Erzählungen wollte ich mich meiner Welt vergewissern.“
Was bleibt, wenn sich alles verändert? Wenn Kindheit endet, Rollen sich verschieben, ganze Systeme zerfallen?
Helga Schubert schreibt über genau diese Momente: Übergänge, Brüche, Neuanfänge. Ihre Texte, entstanden über sechs Jahrzehnte, bewegen sich zwischen Ostberlin und Mecklenburg, zwischen persönlicher Erfahrung und gesellschaftlichem Umbruch. Sie erzählen vom Loslassen und Aufbrechen, von innerer Freiheit trotz äußerer Zwänge. Und von der Kraft, der eigenen Wirklichkeit etwas entgegenzusetzen: staunend, mutig, zuversichtlich.
Im Gespräch mit Annette Hager gibt die Autorin Einblick in ihr Schreiben, lässt Erinnerungen aufscheinen und zeigt, warum Erzählen ein Weg ist, sich selbst und die Welt besser zu verstehen.
Eine Kooperation mit dem Caritasverband Wuppertal / Solingen e.V. und dem Katholischen Bildungswerk Wuppertal / Solingen / Remscheid.