Vorträge und Diskussion: Fachnachmittag zum Thema „Transidente Personen und Essstörungen“
Das Wuppertaler Netzwerk „Forum Essstörungen“ lädt in diesem Monat wieder zum Fachnachmittag ein: Am Mittwoch, 18. November, dreht sich alles um das Thema „Transidente Personen und Essstörungen – Vernetzung, Versorgung, Wissensaustausch“. Anmelden können sich Fachkräfte genauso wie Betroffene und Angehörige.
Treffpunkt ist von 15 bis 17.30 Uhr der Kaisersaal in der ehemaligen Bundesbahndirektion am Döppersberg 41.
Der diesjährige Fachnachmittag nimmt die Lebensrealitäten und Vielfalt der Lebenswelten von trans Menschen im Zusammenhang mit Essstörungen in den Blick. „Wir möchten auf gesellschaftliche und auch soziale Diskriminierungs- und Ausgrenzungserfahrungen eingehen – sowie auf die unzureichende und kostspielige medizinische Versorgung für geschlechtsangleichende Maßnahmen“, sagt Judith Wiedenhöff von der Frauenberatung Wuppertal, die sich im „Forum Essstörungen“ engagiert. Neben der Aufklärung über vielfältige Körperbilder wird es auch um den Austausch hinsichtlich der Versorgungslücke in den verschiedenen Hilfesystemen gehen.
Auf dem Programm stehen Vorträge von Vanessa Kreutz, Psychotherapeutin aus Köln, und Prof. Dr. Georgios Paslakis, Direktor der Universitätsklinik für Psychosomatik der Ruhr-Universität Bochum, sowie von Mathias Karus vom Selbsthilfeverein SHALK NRW. Die Referierenden freuen sich über einen offenen Austausch und konstruktive Diskussionen.
Die Teilnahmegebühr für den Fachnachmittag beträgt 15 Euro und kann vor Ort in bar bezahlt werden. Um Anmeldung wird gebeten. Diese ist unkompliziert über das Online-Formular möglich: https://t1p.de/Anmeldung-181126-
Das „Forum Essstörungen“, das den Fachnachmittag organisiert, ist ein Netzwerk, in dem sich seit fast 20 Jahren Fachpersonen aus Wuppertal treffen, die zum Thema Essstörungen in Praxen, Beratungsstellen, Kliniken, Schulen oder ähnlichen Einrichtungen arbeiten. Auch die städtische Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung sowie die Frauenberatung Wuppertal sind langjährige Mitglieder des Forums. Im Fokus stehen der Austausch und das gemeinsame Ziel, die Versorgung von Menschen mit einer Essstörung zu verbessern, Angehörige zu unterstützen und das Thema in die Öffentlichkeit zu bringen.