Wie können Menschen mit unterschiedlichen Bedürfnissen und Vorstellungen friedlich zusammenleben und gemeinsam Entscheidungen treffen?
Beim dritten Solinger Friedenscafé geht es um die Frage, wie Frieden in Wohn- und Lebensgemeinschaften gestaltet und erhalten werden kann.
Die Referenten Franziska “Fränze” Jobst und Michael Kirchner stellen das Wohnprojekt "Trialog" in Hilden mit seiner Entstehung und Geschichte vor. Vor allem aber beschäftigen sie sich mit dem Instrument der "Soziokratie". Es wurde entwickelt, um Entscheidungsprozesse in der Gemeinschaft "friedenserhaltend" zu gestalten. Hintergrund ist die Erfahrung, dass vor allem das Finden und Treffen von Entscheidungen oft kritisch ist, da sich die Folgen auf alle Mitglieder auswirken.
In der Diskussion mit den beiden Impulsgebenden geht es darum, ob und wie ein solches Instrument auf andere Situationen übertragen werden kann, etwa in Nachbarschaften in Wohnquartieren oder Hofschaften, und ob es geeignet ist, zum "größeren" Frieden beizutragen.
Moderiert wird das Friedenscafé von Hajo Oetmann und Christiane Grabe, die das Solinger Friedenscafé initiiert haben.
Anmeldung: werkstatt@solingen.de
Eintritt frei!