Der Workshop basiert auf der künstlerischen Praxis von GRASP, einem interdisziplinäres Rechercheprojekt der Tanzrecherche-NRW-Stipendiatin Ada Freund aus Helsinki. Die Arbeit untersucht Zeit als sinnliche, wahrnehmungsbezogene und nichtlineare Erfahrung.
Der Bewegungsworkshop vermittelt zentrale Aspekte dieses kreativen Prozesses und befasst sich damit, wie Wahrnehmung, Materialität, Bewegung und Übergangszustände die Wahrnehmung von Zeit und Raum prägen. Die Praxis umfasst somatisches Bewusstsein, das Hineinhören in innere Empfindungen, das Stimulieren von Emotionen und das Aktivieren von Vorstellungsprozessen, um eine persönliche Verkörperung der Welt zu schaffen, die Abstraktion als eine Art des Seins und der Kommunikation mit anderen etabliert.
Im Mittelpunkt des Workshops steht die Erforschung von Bewegung: Anhand einfacher Materialien und angeleiteter Bewegungsaufgaben erkunden die Teilnehmenden Zwischenzustände wie Schwebezustände, Zögern, Übergänge und plötzliche Veränderungen.
Begleitende: die Choreograf:innen und Tanzkünstler:innen Ada Freund & Julie Pollet
Der Workshop ist offen für alle Interessierten. Es sind keine professionellen tänzerischen Vorkenntnisse nötig.