Typisch Shakespeare – so scheint es. Denn auch „Der Sturm“ beginnt wie so viele seiner Stücke mit einer drohenden Katastrophe. Einem Sturm, der Leib und Leben der Passagiere eines Schiffes bedroht. Doch hier hat er magische Ursachen, denn es ist Prospero, der das Unwetter heraufbeschworen hat. Ihm hatte sein Bruder Antonio vor vielen Jahren übel mitgespielt, ihn entmachtet und auf See ausgesetzt. Aber der Plan ging nicht auf. Prospero konnte sich auf eine Insel retten. Mit seinem Sturm bringt er nun seine Widersacher in seine Gewalt. Und es wäre nicht Shakespeare, wenn nicht auch Geister mitwirken würden. Aus all dem entsteht eine turbulente Handlung um Macht, Schuld und Verrat – eine bis zuletzt spannende Geschichte in einer meisterhaft gestalteten (Papier-)Kulisse mit Peter Schauerte-Lüke als Sprecher und Sänger.