Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen kurze Gespräche über Erfahrungen, Erwartungen, Herausforderungen und Bedarfe. Jacqueline Endres, Geschäftsführerin des Remscheider Werkzeugherstellers Endres Tools, gewährt mit ihrer persönlichen Nachfolgegeschichte Einblicke in die Erfahrungen, Herausforderungen und Erkenntnisse ihres Nachfolgeprozesses. Ihre Erfahrung: „Nachfolge kann man lernen! Ob im Familienbetrieb oder als Externer, die wenigsten Menschen werden mit den nötigen (und durchaus diversen) Skills geboren, die man braucht, um in der Nachfolge erfolgreich zu sein. Und das ist nicht schlimm, davon braucht man sich nicht einschüchtern zu lassen, denn wir können alle lernen.“
Nach ihrer Keynote steht der gemeinsame Austausch im Mittelpunkt. An mehreren Tischen und anhand verschiedener Leitfragen besteht die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen zu teilen und unterschiedliche Perspektiven auf das Thema Unternehmensnachfolge kennenzulernen. Hannah Jensen von WES+ und Nadja Richter begleiten und moderieren den Austausch.
Die Veranstaltung wird ausgerichtet von:
Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck ist eines von 15 Kompetenzzentren in NRW. Es wird vom Ministerium für Kinder, Jugend, Familie, Gleichstellung, Flucht und Integration gefördert, den Eigenanteil übernehmen die Städte Wuppertal, Solingen und Remscheid. Ziel ist es, kleine und mittlere Unternehmen der Region dabei zu unterstützen, eine frauen- und familienfördernde Personalpolitik zu etablieren. Das Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck ist Teil der Stabsstelle Gleichstellung und Antidiskriminierung der Stadt Wuppertal.
WES+ ist ein bundesweites Hochschul-Netzwerk für Studentinnen, Mitarbeiterinnen und Absolventinnen. WES begleitet Frauen auf ihrem Gründungsweg und schafft ein Netzwerk, in dem Gründerinnen ihr volles Potenzial entfalten können. Dabei werden gezielt verschiedene Zielgruppen adressiert – von Hochschulmitarbeitenden in Gründungszentren bis hin zu erfahrenen Gründerinnen und Nachfolgerinnen. Durch diesen ganzheitlichen Ansatz treibt das interdisziplinäre Team den Wandel zu einem gleichgestellten Gründungsökosystem auf allen Ebenen voran.