Die Bilder von Kurt Keil (1940-2020) haben fast fünf Jahrzehnte Stadtgeschichte dokumentiert: Für den Wuppertaler Pressefotografen bildete dabei die Schwebebahn immer wieder eines der zentralen und wiederkehrenden Motive in seiner jahrzehntelangen Tätigkeit. Die Ausstellung „Durch die Linse von Kurt Keil – Die Schwebebahn“ zeigt im Oktober 2026 im Zentrum für gute Taten in Barmen ausgewählte Arbeiten. Ergänzt wird die Schau durch Exponate der Wuppertal Marketing GmbH.
Sein Nachlass umfasst mehr als 500.000 Negative, Bildabzüge und Zeitungsausschnitte und befindet sich seit 2023 im Archiv der Bergischen Universität. Studierende unter der Leitung der Fotohistorikerin Dr. Carmen Pérez González und der Leiterin des Uni-Archivs, Dr. Friederike Jesse, haben seitdem an der systematischen, wissenschaftlichen Erschließung des Fotomaterials gearbeitet.
Die Bildauswahl der Schwebebahnausstellung deckt fast fünf Jahrzehnte Stadtgeschichte ab: Keils dokumentarischer Blick richtete sich unter anderem auf Fahrgäste, Personal und das Alltagsleben entlang der Gleisstrecke. Erinnerungen werden wach an große Umbaumaßnahmen am Sonnborner Kreuz und Haltestellen-Modernisierungen, an spektakuläre Momente wie den Vohwinkeler Flohmarkt aus der Bahnperspektive oder zum tragischen Schwebebahnunglück von 1999.Ergänzt wird die Ausstellung durch großformatige Exponate der Wuppertal Marketing GmbH aus Anlass des 125-jährigen Schwebebahnjubiläums, die in den City Arkaden zu sehen waren.