Gedichte und Texte von Reiner Maria Rilke - eine Konzertlesung
Vielleicht ist es das Rätselhafte, das Unbekannte, welches uns berührt; in einer Welt, die offenbar alles erklären kann und die den letzten Zauber der Schöpfung ins Licht einer scheinbaren Erkenntnis transportieren will.
Rilke hinterließ eine sensible Sprach- und Gedankenwelt, die dazu beitragen kann, den brachialen Ereignissen, die uns derzeit sprachlos machen, etwas entgegenzusetzen, das birgt, tröstet und ermutigt. Wohl wissend, Rilke Vertonungen seiner Gedichte mehr als kritisch gegenüberstand, wagen die Vortragenden einen Versuch: „Seine Sprache scheint uns derart elementar mit Klang und Schwingung verbunden, dass wir in einen Dialog treten mussten. So entstand Musik mit allen Höhen und Tiefen dessen, was uns in den ausgewählten Gedichten begegnete. Angelegt nicht als Illustration, sondern neue Hör- und Gedankenräume öffnend."
Tanja Kreiskott – Fujara, Flöte, Sounds und Textlesung
Karola Pasquay – Flöte, Tasten, Stimme und Textlesung
Klaus Harms – Kontrabass, Gitarre, Sounddesign und Textlesung
Gefördert von: Schuler-Stiftung, Stiftung Kalkwerke Oetelshofen,
Stadt Wuppertal/Kulturbüro, Stadtsparkasse Wuppertal