Die internationale Produktion wird eines der vier zentralen Handlungsfelder des Pina Bausch Zentrums sein. Wir freuen uns riesig, dass zum 60. Geburtstag des Schauspielhauses Germaine Acogny in Residence mit ihrer Company bei uns arbeitet. Auf dem Weg zwischen Ruhrtriennale und Amsterdam hat die Tanzlegende aus dem Senegal Wuppertal das Pina Bausch Zentrum under construction als Wunschort ausgewählt.
AN EVENING WITH – GERMAINE ACOGNY stellt am 23. September die Künstlerin gemeinsam mit den Tänzer*innen Amy Collé und Rodolphe Allui mit Videomaterial der Produktionen und im Gespräch vor. Der Abend findet im Rahmen der Residenz von Germaine Acogny im Schauspielhaus und zukünftigen Pina Bausch Zentrum statt.
CARTE BLANCHE À GERMAINE ACOGNY: Sie gilt als die Mutter des zeitgenössischen afrikanischen Tanzes, überdies ist sie eine der wichtigsten künstlerischen Stimmen des gesamten Kontinents. Verwurzelt in traditionellen westafrikanischen Tänzen und mit Blick auf europäische Choreografien, entwickelte sie ihre ganz eigene Technik.
In dem von ihr und Helmut Vogt gegründeten Tanzzentrum École des Sables gibt sie ihr Wissen weiter, ein mit der Pina Bausch Foundation organisiertes Fellowship kümmert sich um Bildung und Förderung. 2019/2020 entstand common ground[s] • Das Frühlingsopfer als eine Gemeinschaftsproduktion von Pina Bausch Foundation, École des Sables und Sadler's Wells.
Wir danken der Ruhrtriennale für die Kooperation. Dort sind mit Josephine und Bantu „die neuesten Werke zweier kraftvoller choreografischer Stimmen zu erleben, die Geschichte nicht illustrieren, sondern aufbrechen. In beiden Stücken steht der Körper als Archiv kolonialer Vorstellungswelten, Geschichte, Widerstand und Neudefinition im Mittelpunkt.“ Auszüge aus den Stücken werden im Gespräch zu erleben sein.
Am 25.09. gibt es eine offene Probe von BANTU von Gregory Maqoma.
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