"Menschen kommen und gehen, was bleibt, sind Spuren. Manche verblassen, manche überdauern, manche brechen einfach ab.
In einer Zeit, in der Erinnerungen digitalisiert und Entscheidungen über Leben und Weitergabe neu gestellt werden, Trauer privatisiert und Rituale des Abschieds neu erfunden werden, fragen wir uns: Was macht uns aus? Was bleibt von uns, wenn wir eines Tages nicht mehr da sind – und wie wird die Welt ohne uns aussehen? Was bedeutet es heute, etwas zu hinterlassen?
Diesen Fragen widmet sich die Ausstellung Absentia. Die drei Künstlerinnen nähern sich dem Themaauf je eigene Weise, in Malerei, Skulptur und installativen Arbeiten zwischen rituellem Objekt und digitaler Spekulation.
Die Werke treten dabei in einen Dialog mit dem Ausstellungsort, einer ehemaligen Tankstelle auf dem Gelände des einstigen Mirker Bahnhofs. Nach dem Rückzug der Industrie aus dem Mirkerquartier wurde hier schon entschieden, wie der Ort in Erinnerung gehalten werden soll - als Raum für Kunst und Kultur.“
Kuratiert von Anna-Lisa Greiwe und Sophie Jansen.