MAIKA, bürgerlich Maika Küster, studierte Jazzgesang und Komposition in Essen und Kopenhagen und arbeitet in zahlreichen Projekten, die mehrfach ausgezeichnet wurden (u.a. Wir hatten was mit Björn, der weise Panda). 2024 veröffentlichte sie ihr Soloalbum Holy Noon, für das sie 2025 für den Deutschen Jazzpreis als „Newcomerin des Jahres“ nominiert war, und tourte durch Europa, Südostasien und den Nahen Osten. Sie arbeitete mit internationalen Künstler*innen wie Mocky (Feist, Jamie Lidell, Chilly Gonzales) zu sammen und komponierte Musik für Theater, darunter Produktionen am Schauspielhaus Bochum und an der Volksbühne Berlin. Zudem war sie 2024 gemeinsam mit Caris Hermes und der WDR Big Band im Rahmen des WDR Jazzpreises auf Tour. Als Mitbegründerin des feministischen PENG Kollektivs engagiert sie sich für mehr Sichtbarkeit von FLINTA - Personen im Jazz. Das Kollektiv veranstaltet seit 2016 das PENG Festival und wurde 2020 mit dem WDR Jazz Ehrenpreis sowie 2025 mit dem Deutschen Jazzpreis für das „Festival des Jahres“ ausgezeichnet.
Auf ihrem zweiten Album „Senza Padrone Baby“ verdichtet sich dieses Bewusstsein zu einer künstlerischen Haltung, die Komplexität nicht scheut und Pop nicht für naiv hält. Komplex und eingängig. Diszipliniert und entfesselt. „Urgent“ und „unapologetic“.
KOSCHIM verbindet Einflüsse aus Popkultur, Jazz, Soul, Funk und Rock mit elektronischer Klanggestaltung und psychedelischem Sounddesign. Zwischen klaren Songformen, rein improvisatorischen Stücken und konzeptioneller Arbeit entsteht ein Sound, der sich zwischen
Vertrautem und Unbekanntem neu formt. KOSCHIM begreift Kunst nicht als Verzierung der materiellen Wirklichkeit, sondern als radikale Autonomie. Eine Kunst, die keinem ideologischen Auftrag folgt und keinem äußeren Zweck unterworfen ist, begründet ihre Notwendigkeit aus sich selbst heraus. Indem sie das „Nicht-Ganze“ akzeptiert, entzieht sie sich der Sehnsucht nach geschlossenen Weltbildern und stellt sich gegen jede Form ideologischer Vereinnahmung.
„Geleitet von der deutsch-russischen Sängerin und Komponistin Natalie Mischok, kleidet das Projekt philosophische Fragen in coole Klangwelten zwischen Jazz, R&B und psychedelischen Sounds.“
— Jazzwise