Aus Gewissensgründen verweigerte der Theologe und Autor Stephan Anpalagan den Kriegsdienst. Die Gründe hatten mit seinem Blick auf die Bundeswehr, seinem Verhältnis zu Deutschland und seinem christlichen Glauben zu tun. Doch seither hat sich viel verändert. Krieg betrifft nicht nur »die Anderen«, wir müssen uns mit Militär und Soldatentum auseinandersetzen.
Stephan Anpalagan berichtet von seiner moralischen Kehrtwende und kommt zu dem Schluss: Wir werden den Frieden in unserem Land nur gemeinsam, Einheimische wie Einwanderer, mit einer starken Bundeswehr aufrechterhalten können.
Der Unterhalter, Moderator und Utopist David J. Becher hat ebenfalls den Kriegsdienst verweigert. Er wird die Lesung moderieren, ein Gespräch mit dem Autor führen – und ihm mindestens in Teilen widersprechen.
ORT
Weil die Veranstaltungsräume in Utopiastadt gerade wegen Sanierung geschlossen sind, findet die Veranstaltung im Café ADA statt