Die Künstlerinnen Jutta Höfel (Texte) und Kirsten Radermacher (Bild+Buchkunst) laden zu einer symbiotischen Verbindung von Raum- und Videoinstallation, Lesung und Musik ein. Zu einem intensiven ästhetischen Erlebnis, das Epochen ineinandergleiten lässt und sowohl Arbeitspanoramen als auch Lebensperspektiven aufruft. Mit dieser Veranstaltung setzen sie ihre gemeinsame künstlerische Arbeit fort, die sich 2024/25 in dem geförderten Projekt von Zeit zu Zeit mit Aspekten der Wuppertaler Stadt- und Industriegeschichte beschäftigte.
Nach der Ausstellung temporäre räume, die von Januar bis Februar 2026 im Studio der Bergischen Kunstgenossenschaft stattfand, haben die Künstlerinnen für die Bandfabrik, diesen besonderen Ort traditioneller und sich modernisierender textiler Fabrikation, einen neuen Assoziationsraum konzipiert. Die Verbindung von Wort und Bild wird durch den Improvisationsmusiker pan.bastardo mit Klängen seiner Handpan begleitet.
Jutta Höfel arbeitet als Dozentin und Publizistin in der Kulturvermittlung und ist als freie Autorin der Poesie des Alltäglichen auf der Spur. Ihre Lyrik und Kurzprosa, oft im Spannungsfeld zwischen Natur und Zivilisation, entfaltet sich aus konkreter Beobachtung.
Kirsten Radermacher ist Bild- und Buchkünstlerin. Sie schafft Bilder, Objekte und Installationen unter Einsatz fotografischer Mittel. In ihrer Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen des täglichen Lebens, wie wir existieren, agieren, leben. In der assoziativen Zusammenstellung zu Bildrhythmen sieht sie die Möglichkeit, einen Kommentar zu formulieren und zu vertiefen.
pan.bastardo ist Handpan-Musiker und Percussionist. Seine Improvisationsmusik zeichnet sich durch stark rhythmische und getragene melodische Elemente aus. Entstehende Klangfolgen bilden sich erst durch die zum Zeitpunkt des Spiels umgebende Atmosphäre im Detail aus.
Der Eintritt ist frei – Spenden sind willkommen.