INSEL
Hendrik Eichler’s Manic Anomaly
INSEL Jazz
Sonntag / 09. Mai 2027 / 18 Uhr
Eintritt: 18/8 (VVK inkl. Gebühren) und 20/10 (AK)
Für Besucher*innen unter 21 Jahren ist der Eintritt frei. Bitte sendet uns bei Interesse eine kurze Nachricht an post@insel.news.
Hendrik Eichler (Germany) // Drums, Compositions
Kirke Karja (Estonia) // Piano, Synth
Teis Semey (Netherlands) // E-Guitar
Louise van den Heuvel (Belgium) // E-Bass
Angelika Niescier (Germany) // Saxophone
SIGNAL DETECTED
SOURCE: UNKNOWN
STATUS: UNSTABLE
Es begann mit einem Impuls aus dem Nichts.
Ein Fragment, ein Rauschen, eine Störung im System.
Die Crew setzt den Kurs darauf an – hinein in ein Feld aus Anomalien, verschobenen Koordinaten und sich überlagernden Realitäten. Orientierung verliert an Bedeutung, Zeit verläuft nicht mehr linear, Klang wird zur einzigen Form von Navigation.
ERROR: REALITY NOT FOUND
Ein Kurs durch Schwarze Löcher, fremde Welten und instabile Räume. Groove wird zu Gravitation. Sound wird zu Raum. Bewegung wird zur Richtung.
Rückkehr ausgeschlossen.20
Mit Hendrik Eichler’s Manic Anomaly formiert der Kölner Schlagzeuger und Komponist ein internationales Quintett aus herausragenden Stimmen der europäischen Jazzszene. Inspiriert von Science-Fiction-Welten aus Literatur, Film und Serien – von Star Trek über Isaac Asimovs Foundation-Saga bis hin zu visuellen und klanglichen Einflüssen aus Predator oder Tron – entwickelt die Band eine eigene, klangliche Vision von Zukunft, Raum und Transformation. Diese Einflüsse sind nicht nur illustrativ, sondern prägen die musikalische Sprache auf einer tieferen Ebene: als Vorstellung von unbekannten Räumen, neuen Ordnungen und der Begegnung mit dem Unbegreiflichen.
Die Band lädt ihr Publikum auf eine Reise durch solche Klangwelten ein – vorbei an fremden Planeten, instabilen Raum-Zeit-Zonen und unerklärlichen kosmischen Phänomenen. Ihre Musik verbindet die Energie von modernem Jazz mit elektronischen Texturen, cineastischen Soundscapes und pulsierenden, rhythmischen Strukturen. Dabei entstehen dichte Spannungsbögen zwischen fragilen, schwebenden Momenten und eruptiven Ausbrüchen – als würde man durch unterschiedliche Dimensionen gleiten.
Jede musikalische Stimme wirkt dabei wie ein eigenes Navigationssystem innerhalb dieser Reise: mal präzise und steuernd, mal suchend und eruptiv. Gemeinsam erschafft die Band einen Sound, der gleichzeitig kontrolliert und unvorhersehbar ist – ein offenes System, das sich ständig neu formt und weiterentwickelt.
Ihr Debüt-Album "Metamorphmanic Anomaly" macht hörbar, wie Jazz im 21. Jahrhundert klingen kann: offen, transformativ und voller Entdeckungsdrang.
Eine Veranstaltung der INSEL.
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