Die Wut hat viele Gesichter – auch ein lachendes gehört dazu. Humor kann die letzte Waffe gegen übermächtige Gegner sein, ein Ausweg aus der Hoffnungslosigkeit. „Wenn die Traurigkeit in Verzweiflung ausartet, soll man grotesk werden‟, wusste schon der Expressionist Alfred Lichtenstein.
Barbara Juch und Svea Mausolf (aka Sveamaus) zeigen, wie eng Wut und Witz zusammenhängen und wie literarische Praxis daraus neue Formen für unsere komplizierte Gegenwart entwickelt. Klar ist: Die letzte Pointe ist noch lange nicht gesprochen.
Konzept und Moderation: Elisa Aseva, Diskurse-Gastkuratorin der WLB26.