La Kejoca gehört seit ihrem gefeierten Freiheits-Album "Libertad" zu den Aushängeschildern handgemachter Folkmusik in Deutschland. Keno Brandt, Jonas Rölleke und Carmen Bangert vereinen unter dem Namen La Kejoca die Welt in ihrem einzigartigen „Global-Folk“: Mit eindrucksvollem Satzgesang, Geige, Whistles, Drehleier, Banjolele, Gitarren und Kontrabass bringen sie die Bühnen zum Beben.
Ihr musikalischer Weg begann 2015 und führte sie über erste Auftritte bei der "Musik in d’ Lüchterkark" bis hin zu den großen Festivalbühnen, wie dem „Rudolstadt Festival“, „Venner Folk Frühling" und den „Wacken Winter Nights". Mit Wurzeln aus Südamerika, Portugal und Friesland verschmelzen sie traditionelle Texte und Melodien mit neuen Klängen zu einer einzigartigen Botschaft für Menschenrechte, Freiheit und Toleranz. Ausgezeichnet mit dem "Preis der deutschen Schallplattenkritik" und dem “Dieter-Wasilke-Folkförderpreis“, haben sie längst bewiesen: LA KEJOCA ist nicht einfach nur Musik – es ist ein Lebensgefühl!
Carmen Bangert gewann 1. Preise im Landes- und Bundeswettbewerb "Jugend Musiziert" und sang mehrere Jahre im Landesjugendchor NRW. Schon in ihrer Jugend interessierte sie sich außerdem für Folk und Jazz, spielte Schlagzeug, Gitarre und begann mit Gesangsunterricht. An der Robert-Schumann-Hochschule Düsseldorf studierte sie Operngesang und lernte dort die Musiker Keno Brandt und Jonas Rölleke kennen, die ihre Begeisterung für Folk teilten. 2016 gründeten die drei Kommilitonen das Global Folk Trio "La Kejoca". Mit ihrem Freiheitsalbum "Libertad" gewannen sie 2022 den "Preis der deutschen Schallplattenkritik". Carmen Bangerts breit gefächertes musikalisches Schaffen erstreckt sich von Alter Musik als Mitglied des Ensembles "Collegium Frisia Vocalis", über Operngesang mit "Fünf Sterne Deluxe" und dem "Takeover! Ensemble", Sängerin und Multiinstrumentalistin in diversen Folk-Formationen, über klassische Liederabende und ihr Wirken als Altistin in Oratorien.
Keno Brandt wuchs mit der Musik der plattdeutschen Folkband LAWAY seines Vaters auf, in der er seit den frühen 2000ern als Keyboarder, Bassist und Gitarrist tätig ist. Nach seinem Kirchenmusik- und Klavierstudium in Bayreuth wechselte Keno Brandt an die Robert-Schumann- Hochschule Düsseldorf, wo er die A- Prüfung in Kirchenmusik, sowie den Master in Operngesang erlangte. Als Sänger war er an der Deutschen Oper am Rhein und am Theater Hagen engagiert und tritt regelmäßig in Konzerten und Oratorien auf. Neben den "klassischen" Pfaden stand er auch mit den "Toten Hosen" und "Fünf Sterne Deluxe" auf den Bühnen der Tonhalle Düsseldorf, der Laiezhalle Hamburg und der Essener Philharmonie. 2013 gründete er das Ensemble "Collegium Frisia Vocalis. Diverse CD-Aufnahmen und Auftritte im Fernsehen dokumentieren sein breitgefächertes, künstlerisches Schaffen.
Jonas Rölleke hatte neben seiner klassischen Ausbildung und Aktivität in Jugendorchestern schon immer eine Affinität zu Folk-Musik, Improvisation und Lagerfeuerliedern. Noch während seines Studiums an der Robert Schumann Musikhochschule in Düsseldorf fing er 2014 an bei der Friesischen Folkband "Laway" als Geiger zu spielen. Die klassische Musik ist jedoch weiterhin ein wichtiger Bestandteil seines musikalischen Schaffens. Er spielte einige Jahre im "Converse String Quartet", war schon als Solist mit dem Violinkonzert von Beethoven zu hören, tritt regelmäßig mit Kammermusik und in verschiedenen Barock-Ensembles auf und spielt als Gast in der Philharmonie des Theaters für Niedersachsen. In der Band La Kejoca spielt er zudem Gitarre und singt leidenschaftlich gern.
La Kejoca sind:
Carmen Bangert – Gesang / Gitarre / Drehleier
Keno Brandt – Gitarre / Gesang
Jonas Rölleke – Gitarre / Violine / Gesang