INSEL
Spielplatz
Tanz- und Musikjam
Montag / 04. Mai 2026 / 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)
Eintritt frei!
Opener-Ensemble:
Joy Kammin (Tanz)
Celine Kammin (Gesang)
Uli Johannes Kieckbusch (Klavier)
Kuratiert von Sophia Otto.
Licht und Ton: Julio Escobar
Ein Raum, offen für alle und alles, was im Moment entsteht: Auf dem INSEL Spielplatz treffen Musik und Tanz aufeinander - was gespielt wird und wer spielt, entscheidet der Zufall!
Tänzer*innen, Musiker*innen, professionell oder im Herzen: wir laden euch ein, auf unserem Spielplatz Klänge durch den Raum und Körper zu bewegen und selbst Teil der Vorstellung zu werden. In einem jedes Mal mit neuem Spielzeug vorbereiteten Bühnenraum begegnet ihr euch bei spontanen "Blinddates", die ausgelost werden, vor Publikum und bespielt gemeinsam die INSEL, findet zusammen einen Anfang, ein Ende und alles, was dazwischen entstehen kann.
Bringt eure Instrumente, eure Körper und eure Stimme mit, werft euren Namen in den Hut und probiert euch in neuen spontanen Konstellationen aus. Flügel, Drumset, auf Wunsch auch ein Gitarren- und Bassamp stehen zur Verfügung. Schreibt uns gerne an sophia.otto@insel.news.
Ein Raum für Improvisation, Bewegung, Klang und Begegnung, live in Szene gesetzt durch Licht und euch selbst.
Wer "nur" zuschauen und -hören und nicht in den Sandkasten möchte, ist als Spielplatzgast ebenso herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wir freuen uns auf euch!
Joy Kammin ist Tänzerin und Choreografin aus Remscheid. Nach ihrem Studium an der Codarts University of the Arts in Rotterdam arbeitete sie international mit verschiedenen Choreograf*innen und Kompanien, darunter Skånes Dansteater und Inbal Pinto & Avshalom Pollak Dance Company.
Als freischaffende Künstlerin ist sie in unterschiedlichen Projekten tätig. Zuletzt war sie im Solo Climb a Mountain (MIRA / Julia Rierer) zu sehen und ist aktuell Teil der Produktion Silent Calling am Theater Marabu Bonn.
In ihrer choreografischen Arbeit verbindet Joy künstlerische Forschung mit einem besonderen Fokus auf kulturelle Teilhabe. So entstand in 2020 das "tanzt.jetzt Festival" in Remscheid.
Improvisation ist für Joy das Herz im Tanz.
Celine Kammin ist Gesangs- und Klavierlehrerin sowie freiberufliche Musikerin mit Leidenschaft für Schauspiel. Sie hat an der HfMT Köln studiert und beschäftigt sich seit 2020 mit vokaler Improvisation und Spontankomposition. Sie tritt und trat auf mit dem Vokalensemble „Composing Voices“, hervorgerufen durch Dagmar Böcker und Michael Gees in Köln, mit ihrem Duo Partner Christos Kalavitis und im Rahmen vom "tanzt.jetzt Festival" Remscheid, Leitung Joy Kammin. Improvisation beschreibt für sie eine Sprache der Begegnung mit anderen und mit sich selbst.
Aus Joys und Celines künstlerischer Zusammenarbeit entstand außerdem das Tanztheater-Duett "Auf der Reise von meinem Zimmer zur Lagune traf ich ein Nilpferd".
Uli Johannes Kieckbusch, Komponist und Pianist, 1954 in Bruchsal geboren, lebt seit 2020 in Wuppertal, wo er bis 2025 künstlerischer Leiter der Konzertreihe „Unerhört!“ war.
Seit 25 Jahren arbeitet er mit Günter Baby Sommer zusammen, mit dem er mittlerweile 4 CDs eingespielt hat. Kieckbusch hat dafür fast alle Stücke geschrieben, allerdings spielt die Verquickung von Komposition und Improvisation dabei eine wesentliche Rolle, so dass er auch gern statt Komposition den Begriff Komprovisation verwendet.
Daneben wirkt Kieckbusch auch in reinen Improvisationskonzerten mit, in denen sich die Musik ohne irgendwelche Absprachen entwickelt. Hier ist vor allem seine langjährige Zusammenarbeit mit dem New Yorker Flötisten Robert Dick und dem Schweizer Cellisten Alfred Zimmerlin zu nennen, die durch zwei CDs dokumentiert ist.
Mit Cecil Taylor zusammen zu improvisieren war für Kieckbusch wohl die prägendste musikalisch-improvisatorische Erfahrung, hinsichtlich der Komposition war es die Begegnung mit Morton Feldman.
Eine Veranstaltung der INSEL.
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