Wein fließt im Blaumilchkanal
Eine neue Weinreise von Ungarn nach Israel
Die Weinproben mit mehr oder weniger koscheren Weinen (Scherz!) in der Begegnungsstätte Alte Synagoge haben fast schon eine Tradition. Unter der sach- und weinkundigen Anleitung von Florin Mihai, konnten wir in der Vergangenheit bereits mehrmals diverse Weinsorten probieren, auf unterhaltsame Weise begleitet von israelischer Landeskunde, jüdischem Witz, rumänischen Erzählungen und jetzt: von den humorvollen Geschichten des in Deutschland wohl bekanntesten israelischen Schriftstellers überhaupt: Ephraim Kishon (1924-2005). Dessen Name ihm, der ursprünglich "Ferenc Hoffmann" hieß, in landestypisch ruppiger Manier von einem Mitarbeiter der israelischen Einwanderungsbehörde verpasst wurde: "Ferenc? Gibt es nicht. Du heißt jetzt Ephraim."