Keinen einzigen Song veröffentlicht und schon die Bühne auf dem Wacken Open Air, Breminale und Reeperbahn FesCval abfackeln? Was quasi unmöglich erscheint, haben DRAMATIST
bereits 2025 ohne Wimpernzucken durchgezogen.
Mit Gregor Hennig (Muff PoOer, Die Sterne) und Kurt Ebelhäuser (Donots, Pascow) haben DRAMATIST gleich zwei Produzenten in die Aufnahmen ihres Debutalbums wasCng words involviert, die für authenCsche Musik stehen. Herausgekommen ist ein Album, das vor musikalischem Selbstbewusstsein und gesellschaUlicher Haltung nur so strotzt.
Da war es nicht verwunderlich, dass DevilDuck Records für dieses Album die eine oder andere Label-Regel gebrochen hat, so zum Beispiel, dass Alben 10 Songs haben müssen. Auch das
Label fand das Album mit diesen 8 Songs so sCmmig und kompromisslos, dass es ein Frevel gewesen wäre, dieses Album nicht genau so zu veröffentlichen. Überhaupt steht DRAMATIST
die Kompromisslosigkeit richCg gut, denn sie machen hier ihr ganz eigenes Postcore-Ding. Drei Gitarren münden nicht einfach nur in eine wall of sound, sondern bilden das Herzstück für ein
bis zur Zerre melancholisches Album, das ist wütend und laut und auch zart und kapuO. Und das bringt die Band auch ganz ungeschminkt auf die Bühne. So kommt selbst der einzigarCge
und raue Gesang völlig ohne schnörkelnde Effekte aus. DRAMATIST sind eine Band die sicherlich auf größeren Bühnen am besten zur Geltung kommt, aber letztlich auch den
dunkelsten Punkrockkeller zu nehmen weiß.
DRAMATIST sind Marco Van Gete, Oskar Brozek, Moritz Vandreier, Roman Pelz und Johann Dallmeyer.