Die eindrucksvolle Geschichte einer transatlantischen Freundschaft zur Zeit des Nationalsozialismus und deren dramatischem Ende 1934, vorgetragen von den Schauspielern Thomas Gramen und Michael Guddeit, mit Musik von Beate Schenkel (Klavier) und Martin Dörre (Gesang).
Deutschland 1932: Zwei enge Freunde, ein amerikanischer Jude und ein Deutscher, schreiben sich Briefe. Was als herzlicher Austausch beginnt, wandelt sich mit dem Erstarken des Nationalsozialismus zu einem erschütternden Dialog über Ideologie, Verrat und Menschlichkeit. Empfänger unbekannt ist ein beklemmend aktuelles Stück über die zerstörerische Kraft von Hass und blinder Gefolgschaft – und über die stille Stärke der Sprache. Erleben Sie eine eindrucksvolle szenische Lesung dieses zeitlosen Werks, das kaum an Brisanz verloren hat. Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit für Fragen und Gedankenaustausch.