Der Wuppertaler Fabrikant Friedrich Engels senior erwarb 1837 das Gelände des ehemaligen Schnabelschen Hammerwerks und betrieb hier die Baumwollspinnerei Ermen & Engels. Die Energieversorgung der Maschinen durch die Wasserkraft wurde damals zunächst mit Wasserrädern, später mittels Turbinen gewährleistet. Um 1900 wurden stromerzeugende Generatoren eingesetzt und es entstand hier eines der ersten Elektrizitätswerke der Region. Bis heute zeigen die riesigen Turbinen, das Schwungrad, der Generator, die große Schalttafel und die "elektrisierende" Ausstellung, wie sich die Wasserkraft der „Agger“ in Strom verwandeln lässt. Diese Energie hat die Arbeit in den Fabriken und Büros, aber auch das häusliche Leben der Menschen fundamental verändert.
Nur wenige Kilometer entfernt befindet sich der Oelchenshammer. Er ist einer der letzten wasserbetriebenen Schmiedehämmer der Region. Hier finden regelmäßig Schmiedevorführungen statt.