Wie können Verbindung, Verbundenheit und Zugehörigkeit möglich und erfahrbar werden? Dieser Frage widmet sich die vierte Ausgabe der Schule des Erlebens von Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. November 2026 in Wuppertal und Düsseldorf. Die Reihe wurde von dem Düsseldorfer Choreografen Ben J. Riepe und Team entwickelt und führt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und somatischer Praxis zusammen. Der Körper steht im Mittelpunkt.
In einer Zeit, die von Beschleunigung, Digitalisierung und Vereinzelung gekennzeichnet ist, sind Menschen gleichzeitig so stark miteinander vernetzt wie nie zuvor. Und doch erleben sie Einsamkeit, Entfremdung und den Verlust von Gemeinschaft. Die Schule des Erlebens nimmt diese Spannung mit dem diesjährigen Leitgedanken What about Connection? zum Ausgangspunkt.
Den Auftakt macht die Schule des Erlebens am 5. und 6. November im Pina Bausch Zentrum under construction in Wuppertal. Mit dem Leitgedanken passt das Labor von Ben J. Riepe ausgezeichnet zu unserem Thema Gemeinschaft - community – im Jahre 2026 und bildet zugleich den Auftakt von FRAGILE 2026. Am 7. und 8. November wechselt die Veranstaltung in das Studio Ben J. Riepe, den FREIRAUM und den Künstlerverein Malkasten nach Düsseldorf. Neben den öffentlichen Veranstaltungen gibt es zahlreiche Workshops u.a. für Studierende der beteiligten Hochschulen.
Weitere Informationen:
www.benjriepe.com
05.11.26, 17:00 Welcome
mit Keynote von Markus Schrenk (Heinrich-Heine-Universität) und anschließender Meditation, angeleitet von Ben J. Riepe
05.11.26, 18:00 – 19:00 Vocal Warm-up / Cui
Gemeinsam singen, die Kraft der Stimme entdecken und in Bewegung kommen: Vocal Coach und Sängerin Cui lädt uns in die Welt der Vocal Vibes ein. Einfühlsam und mit Humor erarbeitet sie mit uns ein bis zwei Songs. Aus vielen Stimmen entsteht dabei ein pulsierender Pop-up-Chor – getragen von einem starken Gemeinschaftsgefühl.
05.11.26, 19:30 – 21:00 Performance
HOLY SHIT – A Human Experience / Ben J. Riepe
Die jüngste Arbeit des Choreografen und Tänzers Ben J. Riepe ist sowohl Theatererlebnis als auch angeleitete Session, verortet zwischen Kathedrale, Lounge und künstlichem Horizont. Ausgehend von der Figur eines*einer Seher*in – menschlich und übermenschlich, verletzlich und autoritär zugleich – entfaltet sich eine Performance zwischen Dystopie und Utopie, Zerstörung und Verheißung. Für das Pina Bausch Zentrum neu eingerichtet, ist das Publikum nicht nur zum Zuschauen eingeladen, sondern auch dazu, Teil einer gemeinsamen Erfahrung zu werden, die körperliche Präsenz und Bereitschaft erfordert. Aus Text und Musik, Sound- und Lichtlandschaften, die unser Nervensystem beeinflussen, aus KI-generierten Videowelten und Live-Bildern, entsteht ein körperlicher Übergang. HOLY SHIT versteht sich als Vorschlag für eine neue Erfahrung zwischen Schönheit und Zumutung, die auf alle Sinne wirkt.
Im Anschluss Artist Talk (mit kleinen kulinarischen Köstlichkeiten), moderiert von Maren Butte und Timo Skrandies (Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf)
Eine Veranstaltung von Ben J. Riepe, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit den beteiligten Orten und Hochschulen und dem Festival FRAGILE 2026 Wuppertal. Mit Dank an das FFT für die Unterstützung.
KOMBITICKET 5.11.2026 für Welcome, Vocal Warm-up und Performance: 15,- € zzgl. VVK-Gebühr
Wie können Verbindung, Verbundenheit und Zugehörigkeit möglich und erfahrbar werden? Dieser Frage widmet sich die vierte Ausgabe der Schule des Erlebens von Donnerstag, 5. bis Sonntag, 8. November 2026 in Wuppertal und Düsseldorf. Die Reihe wurde von dem Düsseldorfer Choreografen Ben J. Riepe und Team entwickelt und führt Perspektiven aus Wissenschaft, Kunst und somatischer Praxis zusammen. Der Körper steht im Mittelpunkt. In einer Zeit, die von Beschleunigung, Digitalisierung und Vereinzelung gekennzeichnet ist, sind Menschen gleichzeitig so stark miteinander vernetzt wie nie zuvor. Und doch erleben sie Einsamkeit, Entfremdung und den Verlust von Gemeinschaft. Die Schule des Erlebens nimmt diese Spannung mit dem diesjährigen Leitgedanken What about Connection? zum Ausgangspunkt.
Den Auftakt macht die Schule des Erlebens am 5. und 6. November im Pina Bausch Zentrum under construction in Wuppertal. Mit dem Leitgedanken passt das Labor von Ben J. Riepe ausgezeichnet zu unserem Thema Gemeinschaft - community – im Jahre 2026 und bildet zugleich den Auftakt von FRAGILE 2026. Am 7. und 8. November wechselt die Veranstaltung in das Studio Ben J. Riepe, den FREIRAUM und den Künstlerverein Malkasten nach Düsseldorf. Neben den öffentlichen Veranstaltungen gibt es zahlreiche Workshops u.a. für Studierende der beteiligten Hochschulen.
Weitere Informationen:
www.benjriepe.com
06.11.26, 14:00 – 18:00: Workshop „Was verbindet uns? – Von der Gruppe zur Gemeinschaft“ / Patricia Carolin Mai
Wie entstehen Verbindungen zwischen Menschen? Was braucht es, damit aus einer Gruppe eine Gemeinschaft wird, ohne die Individualität des Einzelnen zu verlieren? Patricia Carolin Mai, Choreografin und künstlerische Leiterin der MAI:COMPANY, und Lea Hufnagel, Tänzerin der Company, geben mit einem performativen Ausschnitt aus HAMONIM – Was die Masse bewegt Einblick in ihre Arbeit. Ausgehend davon erforschen die Workshopteilnehmenden mit Bewegungsaufgaben und kurzen „Scores“ das Wechselspiel zwischen Individuum und Kollektiv. Sie erkunden Schutzmechanismen und Formen des Zusammenhalts, handeln gemeinsame Entscheidungen aus und entwickeln aus individuellen Impulsen eine Choreografie. So werden Vertrauen, Resilienz und gemeinschaftliches Tun körperlich erfahrbar.
Ob mit oder ohne tänzerische Vorerfahrung – alle Körper, Perspektiven und Erfahrungen sind willkommen. Die Teilnahme ist kostenfrei. Anmeldung bis zum 2. Nov unter billy@benjriepe.com
06.11.26, 19:30 – 20:00: Showing „Was uns bewegt“ / Patricia Carolin Mai
Was entsteht, wenn Menschen Bewegung miteinander teilen? Die zuvor in einem Workshop erarbeitete Choreografie bildet die Grundlage für das Showing. Es wird erfahrbar, wie aus individuellen Impulsen eine gemeinsame Bewegung und aus einer Gruppe eine Gemeinschaft entsteht. Die Körper treten miteinander in Beziehung und verdichten sich zu einer kollektiven Präsenz, in der die Individualität aller Beteiligten spürbar bleibt. Das Publikum erlebt, wie durch Bewegung Verbindung und Vertrauen als Grundlage für Begegnung und gemeinschaftliches Handeln wachsen können. Die Hamburger Choreografin Patricia Carolin Mai erforscht in ihren generationenübergreifenden und partizipativen Arbeiten Bewegung als empowernde Praxis und stellt Teilhabe und körperliche Vielfalt in den Mittelpunkt.
06.11.26, 20:15 – 21:00, Vortrag „Über Klang als Verbindung zwischen Welten“ / Bernd Brabec de Mori
Kann Klang eine Verbindung zu Welten schaffen, die jenseits des unmittelbar Sichtbaren liegen? Der Musikethnologe Bernd Brabec de Mori nimmt uns mit in unterschiedliche rituelle Klangwelten. Er fragt, welche Rolle Musik und Stimme dabei spielen, Beziehungen zwischen Menschen, Natur und anderen Formen des Seins herzustellen. Sein Forschungsschwerpunkt liegt auf der wissenschaftlichen Erforschung indigener Musikkulturen und Heilpraktiken im Amazonasgebiet.
06.11.26, 21:15 – 22:15 Konzert Bára Gísladóttir & Skúli Sverrisson
Die isländische Musikerin Bára Gísladóttir ist eine der gefragtesten Komponistinnen ihrer Generation und als Grenzgängerin bereits vielfach mit Preisen gewürdigt. Im Duett mit dem isländischen Bassgitarristen Skúli Sverrisson fasziniert die Kontrabassistin mit ihrem Spiel – voller Intimität und Weite, Klarheit und Dichte, Zerbrechlichkeit und Intensität. Hier treffen zwei stilistische Weltenwandler*innen aufeinander und öffnen akustische und imaginäre Räume. Ihre künstlerische Begegnung ist von großer Offenheit geprägt, ihre Musik ein fortwährendes Werden.
Eine Veranstaltung von Ben J. Riepe, gefördert durch die Kunststiftung NRW, das Kulturamt der Landeshauptstadt Düsseldorf sowie das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen und in Kooperation mit den beteiligten Orten und Hochschulen und dem Festival FRAGILE 2026 Wuppertal. Mit Dank an das FFT für die Unterstützung.
KOMBITICKET 6.11.2026 für Workshop, Showing, Vortrag und Konzert: 15,- € zzgl. VVK-Gebühr
Foto: pillbox
Für „one night only“ kehrt sie zurück nach Wuppertal: die spektakuläre internationale Sängerin – oder auch: der post-postmoderne Superstar Meow Meow, laut New Yorker „Top-Performer des Jahres“, „sensationell“ (The Times, UK), eine „Diva höchsten Ranges“ (New York Post), „Die Königin des Chansons“ (Berliner Zeitung) und „ein Phänomen“ in der australischen Presse.
Sie verführt, inspiriert und hypnotisiert das Publikum weltweit mit ihrer einzigartigen Mischung aus subversivem Humor und musikalisch-theatralem Tiefgang. Ihre gefeierten Auftritte führten sie von Londons West End über die Carnegie Hall und die Hollywood Bowl bis zur Sydney Opera. Ihre Musiktheaterwerke wurden unter anderem in Berlin, Berkeley, Edinburgh und Shanghai gezeigt und von Künstlerpersönlichkeiten wie David Bowie, Pina Bausch und Mikhail Baryshnikov präsentiert und zahlreichen internationalen Kunstfestivals kuratiert.
Die Crowdsurf-Königin der Tragikomödie verblüfft mit ihrer einzigartigen Art der Kamikaze-Darbietung: Musik. Politik. Chaos. Pracht. She’s back! Kann Spuren von englisch enthalten.
Am Piano begleitet sie Greg Arrowsmith, Musikproduzent, Dirigent, Komponist und Arrangeur.
“The chanteuse brilliantly embodies a new kind of performance art” (The New Yorker)
EUR 25,00 / 15,00 (erm)
Tickets buchen + sofort ausdrucken
unter wuppertal-live.de/669968
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Mütter und Söhne, Väter und Töchter, Familien, Freund*innen und Menschen, die neue Freunde und Weltverbesserer finden wollen, kurz alle, die sich eine grünere Umgebung in unseren Städten wünschen: Am 21. und 22. November von 11:00 – 18:00 Uhr bietet das Pina Bausch Zentrum under construction im Rahmen des Projekts URBAN WILDERNESS Bürger*innen die Möglichkeit, ganz praktisch an der temporären Umgestaltung des Vorplatzes des ehemaligen Schauspielhauses mitzuwirken. Ab April 2026 ist viel auf dem Platz entstanden, von der Möblierung bis zur Bepflanzung mit Bäumen, Feuerbohnen, Hopfen und mehr. Dank der Mitarbeit vieler! Ziel ist es, den derzeit wenig genutzten Platz gemeinsam in einen lebendigen, grünen Aufenthaltsort zu verwandeln.
Unter der Anleitung der Landschaftsarchitektin Véronique Faucheur von atelier le balto und des Architekten und Zimmermanns Alex Römer von Constructlab aus Berlin geht’s weiter. Gemeinsam wollen wir der Vorplatzgarten planerisch weiterentwickeln mit der Perspektive auf den Frühling 2027. Mit folgenden Zielen werden wir weitere Elemente bauen und mehr Pflanzen:
Den Platz mit weiteren Pflanzkübeln begrünen
Essbare Pflanzen bzw. Pflückgärten installieren, integrieren
Bessere Abschirmung gegenüber der Straße: „beschützende Geste“
Prototypen bauen bzw. dreidimensionale Darstellung mit einfachen Mitteln (Schnur, Bretter, Maßband, Menschen) vor Ort, um räumliche Veränderung zu testen und zu entscheiden.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Hilfreich ist es, wenn man schon einmal eine Säge oder einen Akkuschrauber in der Hand hatte – oder die Geduld mitbringt, es vor Ort zu lernen. Alternativ können sich Teilnehmende auch in der Gartenarbeit einbringen, Tulpenzwiebeln setzen, die bestehenden Beete pflegen und für die Sommersaison vorbereiten.
Eure Anmeldung zur Teilnahme hilft uns bei der Planung.
Über das Projekt URBAN WILDERNESS
Urban Wilderness ist ein 15-monatiges Modellprojekt des Pina Bausch Zentrum under construction und der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH. Ziel ist es, den Außenraum rund um das zukünftige Zentrum in einen klimaresilienten und sozial aktivierenden Ort zu transformieren. Dabei setzt das Projekt bewusst vor den eigentlichen Baumaßnahmen an und fokussiert sich auf Konzeptentwicklung, Erprobung und Partizipation. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert die Umgestaltung der Außenflächen rund um das Pina Bausch Zentrum under construction mit 70.000 €.
URBAN WILDERNESS ist ein offenes Mitmachexperiment. Hier wird gepflanzt, gebaut, ausprobiert, verworfen und neu gedacht. Es geht nicht nur um Begrünung: Es geht um neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt. Und um die Frage: Wie gestalten wir unsere Stadt gemeinsam? Urban und wild!
Eintritt kostenlos
Mütter und Söhne, Väter und Töchter, Familien, Freund*innen und Menschen, die neue Freunde und Weltverbesserer finden wollen, kurz alle, die sich eine grünere Umgebung in unseren Städten wünschen: Am 21. und 22. November von 11:00 – 18:00 Uhr bietet das Pina Bausch Zentrum under construction im Rahmen des Projekts URBAN WILDERNESS Bürger*innen die Möglichkeit, ganz praktisch an der temporären Umgestaltung des Vorplatzes des ehemaligen Schauspielhauses mitzuwirken. Ab April 2026 ist viel auf dem Platz entstanden, von der Möblierung bis zur Bepflanzung mit Bäumen, Feuerbohnen, Hopfen und mehr. Dank der Mitarbeit vieler! Ziel ist es, den derzeit wenig genutzten Platz gemeinsam in einen lebendigen, grünen Aufenthaltsort zu verwandeln.
Unter der Anleitung der Landschaftsarchitektin Véronique Faucheur von atelier le balto und des Architekten und Zimmermanns Alex Römer von Constructlab aus Berlin geht’s weiter. Gemeinsam wollen wir der Vorplatzgarten planerisch weiterentwickeln mit der Perspektive auf den Frühling 2027. Mit folgenden Zielen werden wir weitere Elemente bauen und mehr Pflanzen:
Den Platz mit weiteren Pflanzkübeln begrünen
Essbare Pflanzen bzw. Pflückgärten installieren, integrieren
Bessere Abschirmung gegenüber der Straße: „beschützende Geste“
Prototypen bauen bzw. dreidimensionale Darstellung mit einfachen Mitteln (Schnur, Bretter, Maßband, Menschen) vor Ort, um räumliche Veränderung zu testen und zu entscheiden.
Vorkenntnisse sind für die Teilnahme nicht zwingend erforderlich. Hilfreich ist es, wenn man schon einmal eine Säge oder einen Akkuschrauber in der Hand hatte – oder die Geduld mitbringt, es vor Ort zu lernen. Alternativ können sich Teilnehmende auch in der Gartenarbeit einbringen, Tulpenzwiebeln setzen, die bestehenden Beete pflegen und für die Sommersaison vorbereiten.
Eure Anmeldung zur Teilnahme hilft uns bei der Planung.
Über das Projekt URBAN WILDERNESS
Urban Wilderness ist ein 15-monatiges Modellprojekt des Pina Bausch Zentrum under construction und der Neue Effizienz gemeinnützige GmbH. Ziel ist es, den Außenraum rund um das zukünftige Zentrum in einen klimaresilienten und sozial aktivierenden Ort zu transformieren. Dabei setzt das Projekt bewusst vor den eigentlichen Baumaßnahmen an und fokussiert sich auf Konzeptentwicklung, Erprobung und Partizipation. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) fördert die Umgestaltung der Außenflächen rund um das Pina Bausch Zentrum under construction mit 70.000 €.
URBAN WILDERNESS ist ein offenes Mitmachexperiment. Hier wird gepflanzt, gebaut, ausprobiert, verworfen und neu gedacht. Es geht nicht nur um Begrünung: Es geht um neue Formen des Zusammenlebens in der Stadt. Und um die Frage: Wie gestalten wir unsere Stadt gemeinsam? Urban und wild!
Eintritt kostenlos
«Rain Maiden» ist von Theodor Storms «Die Regentrude» inspiriert und setzt die Geschichte vor dem Hintergrund der Realität des heutigen Kubas neu um. Die Dürre, die im Mittelpunkt von Storms Erzählung steht, wird zur Metapher für die aktuelle Krise auf der Insel – ein Zustand materieller, emotionaler und spiritueller Erschöpfung, der den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen prägt.
Auf der Bühne wird dieser Zustand durch Bewegung verkörpert. Die Körper werden schwer, zerrissen und ausgelaugt, während das Verlangen nach menschlicher Verbundenheit ständig durch äussere Kräfte auf die Probe gestellt wird. Der Feuermann erscheint als verzehrende Energie, die beschleunigt, Druck ausübt und auslaugt und damit die Kräfte widerspiegelt, die diesen Zustand der Erschöpfung verstärken.
Im Gegensatz dazu verwandelt sich die Regentrude von einer individuellen Figur in ein Kollektiv. Verbunden mit dem Ahnengedächtnis und den afrokubanischen spirituellen Traditionen tritt sie durch Stimme, Atem, Rhythmus, Bewegung und das Zusammenkommen von Körpern in Erscheinung.
Das Werk bewegt sich von der Dürre zur Anrufung und von der Krise hin zur Möglichkeit der Verwandlung. Der Regen kommt nicht als äusseres Wunder, sondern wird gemeinsam durch Körper herbeigerufen, die Widerstand leisten, sich erinnern und sich gegenseitig unterstützen.
«Rain Maiden», geschaffen von Julio César Iglesias Ungo und George Enrique Céspedes Aguilera in Zusammenarbeit mit Ben Frost, Jördis Richter und der «Danza Contemporánea de Cuba», reflektiert über Widerstandsfähigkeit und Erneuerung in einer Zeit tiefer Krise und fragt, wie Gemeinschaft, Erinnerung, Natur und kollektives Handeln die Möglichkeit einer Zukunft schaffen können.
Rain Maiden is inspired by Die Regentrude by Theodor Storm and reimagines the story within the reality of contemporary Cuba. The drought at the center of Storm’s tale becomes a metaphor for the current crisis on the island—a state of material, emotional, and spiritual exhaustion that affects everyday life and the way people relate to one another.
On stage, this condition is embodied through movement. Bodies become heavy, fragmented, and depleted, while the desire for human connection is constantly challenged by external forces. The Feuermann appears as a consuming energy that accelerates, pressures, and drains, reflecting the forces that intensify this state of exhaustion. In contrast, the Regentrude is transformed from an individual character into a collective . Connected to ancestral memory and Afro-Cuban spiritual traditions, she emerges through voice, breath, rhythm, movement, and the gathering of bodies.
The work moves from drought to invocation, and from crisis toward the possibility of transformation. Rain does not arrive as an external miracle, but is summoned collectively through bodies that resist, remember, and support one another.
Created by Julio César Iglesias Ungo and George Enrique Céspedes Aguilera, in collaboration with Ben Frost, Jördis Richter, and Danza Contemporánea de Cuba, Rain Maiden reflects on resilience and regeneration in a moment of profound crisis, asking how community, memory, nature, and collective action can create the possibility of a future
Credits for Rain Maiden
Co-Direction: Julio Cesar Iglesias Ungo & George Enrique Céspedes Aguilera
Original Idea & Dirección: Julio Cesar Iglesias Ungo & Jördis Richter
Choreography: Julio Cesar Iglesias Ungo & George Enrique Céspedes Aguilera
Original Music: Ben Frost
Visuals: Yusnier Mentado
Performers: Danza Contemporánea de Cuba (DCC)
Artistic Director (DCC): Miguel Iglesias Ferrer
Company Manager: Heriberto Cabezas
Lighting Design: Fernando Alonso
Sound Design: Alexis Sahagún Melián
Stage Manager: Álvaro Zúñiga Luis
Production: Bernaldo Castellanos Tamayo
Costume Design: Tamara García Márquez
Co-production: Kunststiftung NRW, Goethe-Institut, Pina Bausch Zentrum,
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Danza Contemporánea de Cuba (DCC) & Cube Art Festival
EUR 22,00 / 11,00 (erm)
Tickets buchen + sofort ausdrucken
unter wuppertal-live.de/665634
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Foto: pillbox
«Rain Maiden» ist von Theodor Storms «Die Regentrude» inspiriert und setzt die Geschichte vor dem Hintergrund der Realität des heutigen Kubas neu um. Die Dürre, die im Mittelpunkt von Storms Erzählung steht, wird zur Metapher für die aktuelle Krise auf der Insel – ein Zustand materieller, emotionaler und spiritueller Erschöpfung, der den Alltag und die zwischenmenschlichen Beziehungen prägt.
Auf der Bühne wird dieser Zustand durch Bewegung verkörpert. Die Körper werden schwer, zerrissen und ausgelaugt, während das Verlangen nach menschlicher Verbundenheit ständig durch äussere Kräfte auf die Probe gestellt wird. Der Feuermann erscheint als verzehrende Energie, die beschleunigt, Druck ausübt und auslaugt und damit die Kräfte widerspiegelt, die diesen Zustand der Erschöpfung verstärken.
Im Gegensatz dazu verwandelt sich die Regentrude von einer individuellen Figur in ein Kollektiv. Verbunden mit dem Ahnengedächtnis und den afrokubanischen spirituellen Traditionen tritt sie durch Stimme, Atem, Rhythmus, Bewegung und das Zusammenkommen von Körpern in Erscheinung.
Das Werk bewegt sich von der Dürre zur Anrufung und von der Krise hin zur Möglichkeit der Verwandlung. Der Regen kommt nicht als äusseres Wunder, sondern wird gemeinsam durch Körper herbeigerufen, die Widerstand leisten, sich erinnern und sich gegenseitig unterstützen.
«Rain Maiden», geschaffen von Julio César Iglesias Ungo und George Enrique Céspedes Aguilera in Zusammenarbeit mit Ben Frost, Jördis Richter und der «Danza Contemporánea de Cuba», reflektiert über Widerstandsfähigkeit und Erneuerung in einer Zeit tiefer Krise und fragt, wie Gemeinschaft, Erinnerung, Natur und kollektives Handeln die Möglichkeit einer Zukunft schaffen können.
Rain Maiden is inspired by Die Regentrude by Theodor Storm and reimagines the story within the reality of contemporary Cuba. The drought at the center of Storm’s tale becomes a metaphor for the current crisis on the island—a state of material, emotional, and spiritual exhaustion that affects everyday life and the way people relate to one another.
On stage, this condition is embodied through movement. Bodies become heavy, fragmented, and depleted, while the desire for human connection is constantly challenged by external forces. The Feuermann appears as a consuming energy that accelerates, pressures, and drains, reflecting the forces that intensify this state of exhaustion. In contrast, the Regentrude is transformed from an individual character into a collective . Connected to ancestral memory and Afro-Cuban spiritual traditions, she emerges through voice, breath, rhythm, movement, and the gathering of bodies.
The work moves from drought to invocation, and from crisis toward the possibility of transformation. Rain does not arrive as an external miracle, but is summoned collectively through bodies that resist, remember, and support one another.
Created by Julio César Iglesias Ungo and George Enrique Céspedes Aguilera, in collaboration with Ben Frost, Jördis Richter, and Danza Contemporánea de Cuba, Rain Maiden reflects on resilience and regeneration in a moment of profound crisis, asking how community, memory, nature, and collective action can create the possibility of a future
Credits for Rain Maiden
Co-Direction: Julio Cesar Iglesias Ungo & George Enrique Céspedes Aguilera
Original Idea & Dirección: Julio Cesar Iglesias Ungo & Jördis Richter
Choreography: Julio Cesar Iglesias Ungo & George Enrique Céspedes Aguilera
Original Music: Ben Frost
Visuals: Yusnier Mentado
Performers: Danza Contemporánea de Cuba (DCC)
Artistic Director (DCC): Miguel Iglesias Ferrer
Company Manager: Heriberto Cabezas
Lighting Design: Fernando Alonso
Sound Design: Alexis Sahagún Melián
Stage Manager: Álvaro Zúñiga Luis
Production: Bernaldo Castellanos Tamayo
Costume Design: Tamara García Márquez
Co-production: Kunststiftung NRW, Goethe-Institut, Pina Bausch Zentrum,
Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, Danza Contemporánea de Cuba (DCC) & Cube Art Festival
Festsaal der Rudolf-Steiner-Schule Wuppertal
Schluchtstraße 21 – 42285 Wuppertal
EUR 22,00 / 11,00 (erm)
Tickets buchen + sofort ausdrucken
unter wuppertal-live.de/666861
(alle Preise verstehen sich zzgl. etwaiger Vorverkaufsgebühren.)
Foto: elkor - istockphoto





