RICHARD WAGNER
›Die Walküre‹
Der erste Tag des Bühnenfestspiels ist gezeichnet von Lebensgefühlen in Ausnahmesituationen: Wotans stark ausgeprägte väterliche Liebe zu seiner Lieblingstochter Brünnhilde sowie die inzestuöse Beziehung zwischen Siegmund und Sieglinde, ebenfalls Kinder Wotans, bilden den Kernkonflikt der ›Walküre‹. Göttermutter Fricka, Wotans Frau und Hüterin der Ehe, zwingt ihren Mann, dem Geschwisterpaar seinen Schutz zu entziehen. Sollten sie die Regeln der Götter weiterhin missachten, würden diese ihre Glaubwürdigkeit gegenüber den Menschen verlieren. Schweren Herzens überträgt Wotan Brünnhilde die Aufgabe, das Schlachtlos gegen Siegmund zu wenden. Sie spürt jedoch die innere Zerrissenheit ihres Vaters und missachtet den Befehl. Da Brünnhilde ihre Halbschwester Sieglinde – mittlerweile schwanger von Siegmund – schützt, ist Wotan gezwungen, auch Brünnhilde zu bestrafen. Auf einem von Flammen umloderten Felsen liegt Brünnhilde nun im ewigen Schlaf, bis sie vom »furchtlos freiesten Helden« geweckt wird.
› Dauer: ca. 5 Stunden 15 Minuten, zwei Pausen
› Digitales Programmheft
Speisekarte Konzertpausen
› Bergische Kartoffelrahmsuppe (7,50 €)
› Bowl mit Hähnchenbrust (15 €)
› Reibekuchen mit Lachs und Salat (18,50 €)
› Speisen und Getränke für die Pausen vorbestellen
Gefördert durch die Theaterfreunde Wuppertal, die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, die Robke-van-Gerfsheim-Kulturstiftung, die Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. Jörg Mittelsten Scheid und die Brennscheidt-Stiftung